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Paphiopedilum
(Frauenschuh) |
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| Phalaenopsis |
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Indonesien und Philippinen in tropisch feuchten Wäldern; immer als Aufsitzer auf Bäumen.
Standort: Hell bis mäßig schattig. Die Blätter dürfen von der Sonne nicht mehr als leicht erwärmt werden.
Im Winter volles Licht. Für das Fensterbrett bestens geeignet.
Temperatur: Im Sommer und im Winter am Tage 20 bis 25°C, nachts kühler, aber mindestens 18°C.
Wenn die Nachttemperatur während 6 Wochen 16°C nicht überschreitet, wird ein neuer Blütenansatz gefördert. Dafür die Pflanzen frühestens 3 Wochen nach der letzten Blüte in einen kühleren Raum stellen.
Besonderheiten: Nach der Blüte Blütenstiel um die Hälfte einkürzen, kann aus den Augen wieder austreiben.
Gießen: Im Sommer den Pflanzstoff leicht abtrocknen lassen, dann kräftig wässern. Abtropfen lassen, kein Fußbad im Übertopf. Im Winter vorsichtiger gießen. Nur handwarmes Wasser verwenden.
Düngen: Von März bis Oktober 14-tägig mit Orchideendünger in voller Konzentration düngen. Im Winter höchstens einmal monatlich.
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| Vanda und Ascocentrum |
Heimat: In Vorder- und Hinterindien bis zu den Philippinen, Neuguinea und Indonesien. Vanda wachsen als Aufsitzer auf Bäumen meist in tropischen Regionen. Arten aus Indien gedeihen in höheren, kühleren Regionen.
Standort: Fensterbank und Wintergarten, hell und mit viel Licht. Bei starkem Sonnenschein nur leicht beschatten.
Im Winterhalbjahr volles Licht. Bei Lichtmangel gibt es keine Blüte.
Temperatur: Im Sommer am Tage 25 bis 27°C, nachts 20 bis 22°C, im Winter 17 bis 22°C.
Gießen: Im Sommer den Pflanzstoff bzw. die Wurzeln immer feucht halten.
Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Bei einer Kultur im Körbchen ohne Pflanzstoff 2mal wöchentlich mit der halben Konzentration Orchideendünger die Wurzeln besprühen.
Während des Winters die Düngegaben auf die Hälfte reduzieren.
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| Odontoglossum |
Heimat: In den Gebirgsregionen des tropischen Mittel- und Südamerika. Meist als Aufsitzer auf Bäumen, selten in der Erde wachsend.
Standort: Eine Fensterbank ohne starke Sonne und trockene Heizungsluft.
Noch besser ist ein nicht zu warmer, aber feuchter Wintergarten. Im Sommer auch im Freien, möglichst im lichten Schatten eines Laubbaumes, Regen und Tau ausgesetzt.
Temperatur: Im Sommer am Tage nicht mehr als 22°C, nachts dafür auf 15°C absinkend. Im Winter reichen am Tage etwa 18°C, nachts wie im Sommer, aber nicht unter 12°C. Die Temperatur sollte mit dem Lichtangebot harmonieren.
Gießen: Im ganzen Jahr, vor allem im Sommer, darf der Pflanzstoff nicht austrocknen, aber auch nicht stauend nass sein. Kräftig gießen und Wasser wieder ablaufen lassen. In der winterlichen Wachstumspause ein wenig trockener halten.
Düngen: Recht salzempfindlich. Deshalb nur im Sommer, und wenn ein neuer Trieb wächst, bei jedem 3. bis 4. Gießen Orchideendünger, die Hälfte der angegebenen Konzentration zugeben. Ab Ausreifen des Triebes nicht mehr düngen.
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| Oncidium |
Heimat: In fast allen Mittel- und Südamerikanischen Ländern in tropischen und subtropischen Regionen. Meistens als Aufsitzer auf Bäumen.
Standort: Hell und sonnig, im Sommer über Mittag leicht beschattet. Auch ein leicht beschatteter Platz im Garten ist im Sommer möglich.
Temperatur: Im Sommer am Tage gern 25°C, nachts auf 15 bis 20°C absinkend. Im Winter reichen am Tage etwa 18°C, nachts 15°C.
Gießen: Im Sommer, wenn der neue Trieb wächst, wird der Pflanzstoff immer feucht gehalten, darf aber nicht stauend nass sein.
Deshalb kräftig gießen und Wasser wieder ablaufen lassen. Im Winter und nach der Blüte tritt eine Ruhepause ein. Dann wird nur soviel gegossen, dass die Bulben nicht schrumpfen.
Düngen: Während des sommerlichen Wachstums bei jedem 3. Gießen Orchideendünger in voller Konzentration beigeben.
Während der Ruhezeit von Oktober bis März nicht düngen.
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| Paphiopedilum (Frauenschuh) |
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Südchina, Philippinen, Indonesien bis Neuguinea in tropischen Regionen. Meistens auf der Erde oder in Felsspalten.
Standort: Schattig und Luftfeucht. Nur im Winter mit vollem Licht.
Grünlaubige Sorten können von Anfang Juni bis Ende August im Freien an einem schattigen Platz stehen, wo sie auch Regen und Tau ausgesetzt sind. Sie blühen dann besser.
Temperatur: Im Sommer und im Winter am Tage 15 bis 20°C, möglichst nicht wärmer. Nachts auf 15°C absinkend.
Gießen: Im Sommer den Pflanzstoff immer feucht halten. Im Winter vorsichtiger gießen, aber nie ganz trocken werden lassen. Kein zu hartes Wasser verwenden.
Düngen: Von April bis Oktober 14-tägig mit der halben Konzentration düngen.
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| Cattleya und Laelia |
Heimat: Mittel- und Südamerika, meist epiphytisch, d.h. als Aufsitzer, aber auch auf Felsen wachsende Orchideen von Küstennähe bis in Gebirgshöhen anzutreffende Gattungen, die recht lichthungrig sind, um zu blühen.
Standort: Ein Fensterplatz, der hell und warm ist. Erst wenn im Sonnenlicht die Blätter mehr als handwarm werden, etwas schattieren.
Im Sommer auch im Freien an einem geschützten Platz.
Temperatur: 15°C sollten für längere Zeit nicht unterschritten und 30°C nicht überschritten werden. Bei wenig Licht weniger Wärme. Im Winter nicht über 18°C.
Gießen: Erst wenn der Pflanzstoff abgetrocknet (hell geworden) ist, wieder kräftig gießen, bis das Wasser aus dem Topf herausläuft. Handwarmes Wasser mit wenig Härte oder abgekocht verwenden. Nicht im Wasser stehen lassen!
Sorten, die im Herbst geblüht haben, anschließend trockener halten als solche, die mit einer Blütenscheide in den Winter gehen.
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